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Eine halbe FW 190
Eigenbau, Maßstab 1:2, Baujahr: 1989
Eigner: Dirk Heuer
Bei der FW 190 handelte es sich um die legendäre Jagdmaschine aus dem 2. Weltkrieg, welche von Konstrukteur Kurt Tank entwickelt wurde. Bei der Maschine von Dirk Heuer handelt es sich um einen Nachbau in Gemischtbauweise (halfscale) nach Plänen der Fa. WAR Aircraft Replicas, Inc. Santa Paula, CA. Die Idee, dieses Flugzeug zu bauen, enstand dadurch, daß es in den 80er Jahren keinen Hersteller in Deutschland gab, der Flugzeuge aus dem 2. Weltkrieg als Kit oder Fertigflugzeug anbot. Durch eine Anzeige in der amerikanischen Flugzeitschrift "Trade a Plane", wurde Dirk auf dieses Flugzeug aufmerksam. Gesagt - getan - Pläne bestellt - Werkstatt eingerichtet - 1986 mit dem Bau begonnen. Zunächst war es für ca. 4 Wochen ein Team vom 3 Teilhabern. Dieses reduzierte sich innerhalb des kommenden halben Jahres auf nur noch einen Besitzer. Dirk stellte die FW-190 in ca. 3 Jahre = 3700 Std. her. Der Erstflug war am 17.08.89 im Blomberg. Bis heute (nach 11 Jahren) wurden 650 Starts u. 375 Std. ausschließlich von ihm darauf (unfallfrei) geflogen.
Es haben in dieser Zeit einige "Alte FW - Jagdflieger"in seiner FW-190 Platz genommen und bei ihm mit Ihren "besonderen Kriegsgeschichten" seine Aufmerksamkeit geweckt. Insbesondere die Leistungen, die dieses Flugzeug in jeder Hinsicht aufwies, was Festigkeit, Wendigkeit u. Stärke anging, haben Dirk veranlaßt, sie zu bauen und zu fliegen. Insgesamt ist er auch mit der 1/2-Größe sehr zufrieden. Alle Werte, die das Original aufwies, treffen auch hier zu (ausgen. die geballte Kraft von ca. 1800 PS). Es ist für Dirk immer wieder ein besonderes Gefühl, mit diesem Flugzeug unterwegs zu sein!
Eine kleine Geschichte von Dirk zum Schluß: "Im Sommer 1995 flog ich ohne ein Ziel in meinem Heimatrevier umher, als mir hierbei ein privater Helikopter begegnete. Um die Insassen zu grüßen, näherte ich mich vorsichtig zu seiner rechten Seite. Aufgrund der Entfernung zueinander grüßte ich nicht mit der Hand, sondern fuhr das Fahrwerk aus und wieder ein. Der Pilot des Hubschraubers änderte umgehend seinen Kurs und folgte mir. In diesem Moment wurde mir klar, was ich eigentlich angerichtet hatte. Nach 5 Min war die Situation ausgestanden, da ich mich schnell davon gemacht hatte. Der Schreck "Bin ich hier in einem militärisches Sperrgebiet?" wird dem Hubi-Piloten noch einige Zeit im Genick gesessen haben." (Quelle: www.german-historic-flight.de) |
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