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Die JAK 18 A war ein wichtiges Schulflugzeug der Staaten des Warschauer Paktes. Das erstmals 1945 geflogene Grundmuster war eine Ganzmetallkonstruktion mit einer Mixtur aus Stoffbespannung und Blechbeplankung. Nach abgeschlossener Erprobung begann Anfang 1947 die Serienfertigung.
Als letztes Muster entstand 1954 die JAK 18A. Dieses Muster unterschied sich von der Grundversion durch eine größere Spannweite, eine verstärkte Grundstruktur und sein verbessertes Triebwerk AI 14 R. Für eine größere Reichweite wurde das Tankvolumen erhöht und kleinere Veränderungen am Leitwerk vorgenommen. Bis 1974 wurden von allen Versionen etwa 6700 Exemplare gebaut, die bis heute noch in Ländern der dritten Welt Verwendung finden.
China produzierte nochmals ca. 2000 Maschinen in Lizenz. In der ehemaligen DDR kam die JAK 18A in den LSK/LV, bei der INTERFLUG zur Schulung von Agrarfliegern und in der GST zum Einsatz. Die JAK 18A D-EYTG ist Seriennummer 307 Baujahr 1957.

Die Maschine von Gunnar Hasse ist über einen Zeitraum von acht Jahren in England komplett restauriert worden, und flog erstmals wieder im Jahre 2002. Zur Zeit fliegen noch etwa zehn Maschinen diese Musters, davon zwei in Deutschland. Eine weitere nicht flugfähige Maschine befindet sich im Luftwaffenmuseum in Berlin.
 
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