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Diese Yak 11 mit der Seriennummer 170 103 flog für die tschechische Luftwaffe unter der Registrierung OK-IIA. Sie war eine der ersten Maschinen die von 1952 - 1956 unter der Bezeichnung C 11 in der Tschechoslowakei bei LET in Lizenz produziert wurde. Ende der 60er Jahre außer Dienst gestellt und im Freien aufgestellt, wurde sie 1993 von der Classic Aviation Company in Tschechien geborgen. Von 1995-2000 wurde die Yak in Zusammenarbeit mit der Yak UK Ltd. in Großbritannien, wieder aufgebaut. Mit der Kennung D-FYAK ist sie seit Mai 2000 auf verschiedenen Airshows in ganz Europa zu sehen.
Im Jahr 1944 orientierte sich der russische Konstrukteur Alexander Yakovlev an der Yak 9, als er den Entwurf für die Yak 11 zu Papier brachte. Anders als wie beim Vorgänger, der mit einem Reihenmotor ausgestattet war, wurde die Yak 11 mit einem Sternmotor ASh-21 vorgesehen. Des Weiteren wurde bei der Konstruktion des Flugzeuges auf eine einfache Produktion und Wartung Wert gelegt, wie übrigens bei vielen anderen sowjetischen Flugzeugkonstruktionen aus dieser Zeit. Zu Anfang noch mit einer sichelförmigen, zweiblättrigen Verstellluftschraube ausgestattet, wurden später die geraden drei Meter Propeller vom Typ WISch-111-W20 oder WISch-11-D-15 verwendet. Unter der Bezeichnung Yak 3UTI startete der erste Prototyp am 10. November 1945 zu seinem Erstflug. In der etwa einjährigen Erprobungsphase wurden noch einige Änderungen an der Maschine vorgenommen.
1946/1947 begann in der Sowjetunion die Serienfertigung, die nach 3.859 produzierten Flugzeugen endete. In der zweiten Hälfte der 50er Jahre erschien die Yak 11U (auch Yak 10), die mit einem Bugrad ausgestattet wurde. Mit der Yak 11 konnte in den Jahren von 1951-1954 vier internationale Rekorde aufgestellt werden, die von der FIA anerkannt wurden. 1952-1956 wurde die Maschine in Kunovice in der CSSR mit insgesamt 707 Stück in Lizenz gefertigt. Dort erhielt sie die Bezeichnung LET C11.
Die Version mit Bugradausführung wurde unter der Bezeichnung LET C11U geführt. Piloten die schon einige Flugerfahrungen auf der Yak 18 gesammelt hatten, konnten mit der Yak 11 weiterbildende Schulungen absolvieren. Die Maschine besaß im Rumpfbug ein eingebautes synchronisiertes 12,5 mm MG UBS, sowie ein Foto-MG in dem vorderen, vom Flugschüler besetzten Cockpits, um die Ergebnisse zu überprüfen. Bis zum Ende der 50er Jahre wurde die Yak 11 zur aktiven Schulung eingesetzt und bis in die 60er Jahre hinein für Nebenaufgaben. Als Zieldarstellungsflugzeug für die Bodenabwehr wurde sie Ende 1962 von der NVA der ehemaligen DDR verwendet.
Quelle: Wikipedia
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