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De Havilland D.H. 82a Tiger Moth & D.H. 89a Dragon Rapide
Die De Havilland DH.82a Tiger Moth ist ein Doppeldecker aus dem Jahr 1931. Entworfen von Geoffrey de Havilland wurde er hauptsächlich als Trainingsflugzeug bei der Royal Air Force eingesetzt. Nach Ende der Einsatzzeit um 1950 wurden viele D.H.82 zivil genutzt und eine ganze Reihe davon fliegen heute noch auf Veteranentreffen.
Der Tiger Moth Prototyp wurde von der De Havilland D.H.60 Gipsy Moth abgeleitet. Die D.H.82 wurde von einem 120 PS Motor angetrieben und hatte ihrem Erstflug am 26. Oktober 1931. Die RAF bestellte 35 Tiger Moth I, die als DH.60T bezeichnet wurden. Die nächste Bestellung waren 50 Maschinen mit einem 130 PS Motor unter der Bezeichnung DH.82A Tiger Moth II. Im Februar 1932 kam die Tiger Moth in die Flugschulen der RAF.
Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges hatte die RAF 500 Maschinen. Viele Zivilmaschinen wurden zusätzlich als Trainer eingezogen. Am Ende des Krieges waren über 7000 Tiger Moths gebaut wurden. 4005 Tiger Moth II wurden während des Krieges für die RAF gebaut. Ungefähr die Hälfte der Flugzeuge wurde von der Morris Motor Company hergestellt. Weitere 151 wurden in Norwegen, Schweden und Portugal gebaut. 2949 wurden in verschiedenen Ländern des Commonwealth gebaut. Canada überließ der USAAF 200 Maschinen, die dort unter dem Namen PT-24 flogen. Viele Maschinen landeten später in Neuseeland, wo sie in der Landwirtschaft für Düngeflüge eingesetzt wurden. Im Zweiten Weltkrieg wurden rund 300 Tiger Moth II als ferngesteuerte Zielflugzeuge namens Queen Bee eingesetzt.
(Quelle: Wikipedia)
Die Dragon Rapide von De Havilland hieß zuerst `D.H.89 Dragon Six´ und wurde als Maschine, die sechs Passagiere befördern konnte, im Großbritannien der Vorkriegszeit bald zu einem der wichtigsten Flugzeuge im Kurzstrecken-Linienverkehr. Daneben spielte sie eine wichtige Rolle beim Aufbau von Inlandstrecken. Insbesondere in Schottland.
Während des Krieges erfüllte die Militärversion (`Dominie´) zahlreiche Aufgaben, insbesondere als Schulungsflugzeug für die Ausbildung von Naviagatoren und Funkern und als Verbindungs- bzw. Kommunikationsflugzeug.
Insgesamt bauten De Havilland und die Brush Coachworks in Loughborough (Leicestershire) 727 Dragon Rapides und Dominies. Die meisten der während des Krieges gebauten Exemplare entstanden in Loughborough, da sich das De Havilland Werk in Hatfield auf die Produktion von Mosquito Jägern konzentrierte. Einige große Fluggesellschaften verwendeten die Dragon Rapide auf Kurzstrecken. So wurde sie beispielsweise für Flüge ins schottische Hochland und zu verschiedenen Inseln eingesetzt. (Quelle:Tollkühne Kisten)
Die hier gezeigte Dragon Rapide D-ILIT gehört zu Josef Kochs fliegendem Museum. Die Dragon gibts übrigens auch für den FS 2004!
Herzlichen Dank an Arno Fichtner und Markus Keller für viele "Dragon" Fotos in dieser Serie.
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