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Die Pilatus P-2 ist ein zweisitziges Schulflugzeug, ausgelegt als freitragender Tiefdecker. Gewisse Bauteile wie zum Beispiel das Fahrwerk stammen von der Bf (Me) 109. Die P-2 ist ein zweisitziger, freitragender Tiefdecker. Der Rumpf ist in einer unterteilten Halbschalenbauart hergestellt. Die Flügel bestehen aus einer Holzkonstruktion mit Sperrholzbeplankung. Darin sind auch drei Brennstofftanks mit total 240 Liter Fassvermögen integriert. Sämtliche Ruder sind stoffbespannt.
Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges bemühten man sich bei Pilatus, die Lizenzrechte für die italienische S.A.I 7 oder die deutsche Arado 96B zu erhalten, beides ließ sich jedoch nicht realisieren. In der Folge entschloss man sich, selbst ein Trainingsflugzeug zu entwickeln und zu bauen, die P-2. Der Vorentwurf wurde 1942 bei der Luftwaffe eingereicht, welche von dem Vorhaben begeistert war, da ihre eigenen Trainingsflugzeuge bereits an Überalterung litten.
Die Entwicklung des Prototypen der P-2 begann gegen Ende des Jahres 1943, der Typ erhob sich am 27. April 1945 erstmals in die Luft. Die P-2 wurde dann durch die Fliegertruppe erprobt und dann der Serienbau beantragt. Der erste Prototyp ist heute auf dem Werksgelände von Pilatus ausgestellt.
In den folgenden Jahren wurden insgesamt 54 Maschinen gefertigt, die alle an die schweizerischen Fliegertruppen geliefert wurden. Nach ihrer Ausmusterung im Jahr 1981 fanden viele davon den Weg in die Warbird-Szene. In zahlreichen Filmen spielte er die Rolle eines Jagdflugzeuges aus dem Zweiten Weltkrieg, meistens in Farben der Luftwaffe. Den berühmtesten Auftritt hatte er in Steven Spielbergs "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" im Jahr 1989. (Quelle: Wikipedia) |
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