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BF 109 G4 "rote 7" der Me Air Company (www.me-air-company.de)
Me 109 Spendenkonto Wiederaufbau
Sparkasse Zollernalb
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Die von Willy Messerschmitt entworfene BF-109 war das erste Tiefdecker-Jagdflugzeug mit Schalenrumpf in Ganzmetallbauweise, einziehbarem Fahrwerk und geschlossenem Cockpit.
Es gab drei Prototypen mit der Bezeichnung BF-109 V1, BF-109 V2 und BF-109 V3. Die V1 der 109ner flog erstmalig im Mai 1935 und war mit einem 695 PS starken Rolls-Royce Kestrel Motor ausgestattet. Die V2 und V3 wurden von einem 680 PS starken Junkers Jumo 210 A Motor angetrieben und hatten im Januar beziehungsweise Juni 1936 ihren Erstflug.
Im Anschluss daran folgten 10 Vorserienmaschinen die im Dezember 1936 zusammen mit der V3 nach Spanien zur Einsatzerprobung entsandt wurden. Der erste Kampfeinsatz erfolgte mit der Legion Condor im Spanischen Bürgerkrieg. Die BF-109 wurde als Luftüberlegenheitsjäger, Abfangjäger und Jagdbomber eingesetzt. Aus taktischer Sicht gesehen war die Messerschmitt den englischen Jagdflugzeugen überlegen oder ebenbürtig, jedoch erlitt die Luftwaffe in der Luftschlacht um England eine Niederlage gegen die Royal Air Force.
Des Weiteren besaß sie eine größere Feuerkraft als die englischen Jagdflugzeuge und war in mittleren und größeren Höhen sogar schneller als die Supermarine Spitfire und schneller als die Hawker Hurricane. Zudem erlaubte der Daimler-Benz Motor mit direkter Benzineinspritzung die Maschine in einen harten Sturzflug zu drücken, ohne das es zu Motoraussetzern kam. Dies war ein weiterer Vorteil gegenüber den englischen Flugzeugen, die Aufgrund ihrer Vergasermotoren den Sturzflug mit einer zeitaufwendigen halben Rolle einleiten mussten und infolgedessen nicht schnell genug folgen konnten. Ende 1943 und Anfang 1944 übertrafen die alliierten Jäger jedoch die Leistung der BF-109 erheblich. Zu erwähnen wäre hier vor allem die North American P51 Mustang.
In Lizenz wurde die BF-109 in der Tschecheslowakei als Avia S.199 und in Spanien als Hispano HA-1109 und HA-1112 "Buchon" hergestellt. Insgesamt wurden einschließlich der Lizenzbauten über 33.000 Exemplare gebaut. Die BF-109 G4 besaß im Gegensatz zur G3 keine Druckkabine mehr. Sie hatte breitere Fahrwerksräder und war mit einem modernen Funkgerät FuG 16 ZY ausgestattet.
Auf der www.messerschmitt-bf109.de Homepage erfahrt Ihr alle wichtigen Details zur Geschichte dieser Maschine.
Für uns war es eine Premiere, diesen Jäger aus dem 2. WK life, mit sattem Sound und in Farbe das erste Mal am deutschen Himmel fliegen zu sehen. Ein gemeinsames Display mit der Spitfire wäre interessant gewesen, kam aber leider, möglicherweise aus organisatorischen Gründen, nicht zustande. Egal! Auch Solo machte die seltene G-4 eine gute Figur. Der zufällige Formationsflug mit der beeindruckenden Douglas Skyraider sah zwar sehr gut aus und war soundtechnisch fast nicht zu übertreffen aber er war leider, wenn auch unbeabsichtigt, ein kleiner geschichtlicher Missgriff.
Manche Fotografen gingen übrigens sogar soweit, daß sie die Piloten der Maschinen darum baten, beim An und Abflug einen bestimmte Position zur Piste bzw zum Horizont einzunehmen..............
Klar! Diese haben auch nichts anderes zu tun, als sich in der mehr oder weniger heiklen Start- und Landephase um Euch Fotografen zu kümmern. Bei aller Liebe zur Oldtimer-Fotografie......man kann es auch wirklich übertreiben.
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