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Nach einiger Schrauberei (defekter Tank) in den Wintermonaten, schwebte dieser schöne Doppeldecker aus dem Jahr 1941 (Neuaufbau 1980) mit seinem markanten SH-14a Sound in Schameder ein.
Alleine der Klang des 7 Zylinder Sternmotors verursacht immer wieder ein Gänsehaut - Feeling. Nachdem bereits mehrere Exemplare auf der Eisernhardt im Flugbetrieb standen, wurde die "EMMI" um eine Rumpfzelle aus dem Jahr 1941, noch vorhandenen Beschlägen und neu gebauten Tragflächen komplett neu aufgebaut. So stand am 17.08.1980 ein, in allen Belangen technisch und optisch nagelneuer, Oldtimer am Start zu einem erneuten Erstflug. Durch Wartungsarbeiten wird die EMMI ständig in einem Top Zustand gehalten. Liebhaber nostalgischer Flugzeuge nehmen weite Anflug- Anfahrtsstrecken in Kauf um als Passagier mit diesem Doppeldecker einen Rundflug zu genießen. Da es sich hier um "Frischluftfliegen" handelt, sind selbst in den Sommermonaten eine nicht zu dünne Jacke und fest sitzende Kopfbedeckung ratsam. Mit dem Piloten im hinteren Sitz über Funk verbunden, kann nun ein unvergesslicher Flug in einer anderen Zeit stattfinden. Auch für den Einsatz beim Deutschlandflug ist die EMMI noch gut, wobei hier dann der olympische Gedanke im Vordergrund steht. Ein besonderer Augenschmaus sind F-Schlepps mit Segelflugzeugen der älteren Generation, wie z.B. dem L-Spatz 55. Auch hier zeigt der Stieglitz seine Leistungsfähigkeit und die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten für die Vereinspiloten des LSV Siegerland. (Quelle: LSV Siegerland)
Die Besatzung des EMMI in Schameder:
Joachim Bohl (Pilot) und Henning Leusch (Co, Schmiermaxe und Mr. Armstrong) |
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